Post Phreak

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Post Phreaking oder "Kann man kostenlose Briefe versenden, indem man Absender und Empfänger vertauscht?"

Ein Experiment aus dem Bereich der rautavistischen Forschung

Hinweis: Folgendes ist ein einmaliger Versuch Postdienstleistungen zu benutzen ohne die notwendige Frankierung durchzuführen. Nachahmung ist nicht empfohlen.

Inhaltsverzeichnis

Sinngehalt

Um dem Verdacht zuvorzukommen, es könnte hier um sinnvolle Forschung gehen, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der versendete Inhalt keinerlei Informationsgehalt enthält und nicht sinnvoll verwertet werden kann. Zusätzlich wird jeglicher Inhalt zur Sicherheit im Vornherein dem Empfänger mitgeteilt um einen Informationsgewinn auszuschliessen.

Da es bei diesem Experiment auch nicht darum geht sich auf Kosten anderer zu bereichern oder sich Dienstleistungen zu erschleichen, bieten wir der Deutschen Post AG an, die unter Umständen entstandenen Kosten in Höhe von EUR 1,65 zu erstatten. Vermutlich wird zu diesem Zweck eine oder mehrere Briefmarken mit entsprechendem Wert gekauft und dokumentiert vernichtet.

Material

  • 3 Briefumschläge
  • 2 Blatt Papier (DIN A4)
  • 1 Pappkarte (DIN A8)
  • 1 Stift
  • 1 durchgeknallter Rautavist (muss nicht zwingend verschieden sein zum durchführenden Rautavistiker)

Durchführung

Die Briefumschläge wurden mit den Absender- und Empfangsadresse versehen. Dabei werden jedoch die beiden Adressen vertauscht, so daß die Absenderadresse im Feld der Empfangsadresse steht und umgekehrt. Dafür werden folgende Kombinationen benutzt:

  1. Absender: Uni Verden, Hauptgebäude · Empfänger: Uni Verden, Nebenstelle Bremen
  2. Absender: Uni Verden, Nebenstelle Bremen · Empfänger: Uni Verden, Hauptgebäude
  3. Absender: StugA Informatik, Uni Bremen · Empfänger: Uni Verden, Nebenstelle Bremen

Hinweis: Um die Postbeförderung nicht unnötig zu erschweren, werden die Inoffiziellen (Privat-)Adressen benutzt.

Dabei werden die unfrankierten Briefe an unterschiedlichen Stellen in das Netz der Deutschen Post AG eingespeist. Dies geschieht durch Einwurf in Briefkästen in folgenden Orten:

der Ping
  1. Bremen Sebalsbrück (02.11.)
  2. Verden (04.11.)
  3. Bremen Horn/Lehe (02.11.)

Als Inhalt fungieren dazu drei im wesentlichen Aussagelose Nachrichten. Hinweis: Die Reihenfolge entspricht nicht zwingend der oben erwähnten Reihenfolge der Briefe.

  • Ein Gruß von Jason an Trublu (DIN A4)
  • Ein Hinweis an einen Bediensteten der Deutschen Post AG, der die Nachricht zu lesen bekommen könnte, dass er
    a) gut aufgepasst hat
    b) nicht böse sein soll, dass dies Experiment durchgeführt wurde.
    c) er das Briefgeheimnis verletzt.
    (DIN A4)
  • Ein Ping. Mit Zeitstempel im Unix-Zeitformat und Menschenlesbar (DIN A8)

Ergebnis

Der erste Brief ist angekommen. Wie zu erwarten war, ist der innerbremische Brief am schnellsten und auf die vorgesehene Art und Weise geliefert worden. (03.11.2005.)

Der zweite Brief, von Bremen nach Verden, ist ebenfalls angekommen und genauso wie der innerbremische ist er ohne weitere Gebühren geliefert worden, mit dem selben Portohinweis. (04.11.2005)

Der dritte - verspätet eingeworfene - kam auch schnell an, nämlich am 07.11.2005, also einen Tag nach dem Einwerfen

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